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Es werden Posts vom Februar, 2025 angezeigt.

Der Kugelkopf ungeschriebener Texte im makrokosmischen Vakuum

Der festzuhaltende Gedanke: was bedeutet im Archiv für ungeschriebene Texte "ungeschrieben"? Handelt es sich hier um eine reine rhetorisch geblümelte Paradoxie? Dazu fallen mir zwei Dinge ein: 1. Es gab mal bei der Textverarbeitung die Kategorie der "unsichtbaren Texte". Das waren z.B. per Kommentarfunktion eingefügte Kommentare, die sich beim Ausdrucken oder Umwandeln in eine PDF auch verbergen ließen und auch unter Druckfunktion als "verborgene Texte" bezeichnet wurden. Diese unsichtbaren Texte können für das Textverständnis von größerer Bedeutung sein. Sie haben eine hermeneutische Relevanz. Es konnten auch Absätze als "unsichtbarer Text" formatiert werden. 2. Es gibt die Formulierung für feste Konventionen und Regeln als "ungeschriebenes Gesetz". Auch wenn sie nicht kodifiziert wurden, haben sie eine Geltung und der Verstoß gegen sie hat Konsequenzen. Sitten und Gebräuche können zu ungeschriebenen Gesetzen gezählt werden. Aus diesen...
 Für Melissa H. "akrasia" - oh! Für mich persönlich ein ganz schwieriges Feld. Schreiben war für mich immer eine Kunst, ganz egal, ob ich eher sachbezogene Texte verfasst habe oder fiktionale. So kann natürlich kein Mensch mit seinem Studium fertig werden, auch wenn es weniger reglementiert wäre wie z.B. das Studium nach der Einführung des B.A.-Abschlusses. Termine, Anmeldungen, Abgaben! Meine Güte! Sollte die Universität nicht der Universitas-Idee folgen? Nein, die Gelehrten der Republik wollten mehr Verwaltung und weniger Freiheit, schließlich ging es um Stellen und um eine Staatsmacht, die sich demokratisch gebend, mit Streichungen drohte. Das sogenannte "k.W.-Vermerk" wurde als "kann wegfallen" paraphrasiert und nicht wie die offizielle Formulierung lautete: "keine Wiederbesetzung". Vom ersten Tag meines Studiums an wurden meine Fächer als "brotlos" bis "nutzlos" attributiert. In solch einer geistigen Atmosphäre in und auß...

summa summarum

Ich zähle meine Blogs: Es sind 9 an der Zahl. Versuche, Vorhaben, Verirrungen. Bilanzen sind dazu da, Übersicht zu gewinnen und Korrekturen zu ermöglichen. Selten kann man sich zufrieden zurücklehnen und sich auf den Profit als Privatier freuen. Schon gar nicht, wenn es sich um ideelle Produkte handelt. "Der epikureische Garten": ein Kleingarten, "Kulturlaube" benannt, sollte ein Ort für Musik, Lesungen, Gespräche sein. Nichts könnte schöner auf uns wirken, wie die Jahreszeiten und der Duft des Gartens. Ich habe es mir zu einfach vorgestellt: es klappt so nicht. Die Details werden noch zu erörtern sein.  Reduzieren wir das "Schreibhaus" und das "Schreibhaus startet neu" auf ein Blog. Weder die Idee des Hauses noch der Versuch seiner Neubelebung haben funktioniert. Vielleicht habe ich zu viele Baustellen, vielleicht bin ich erschöpft. Ein paar Worte möchte ich jetzt schon über die Idee oder Philosophie des Schreibhauses verlieren: es s...